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Zink

Spurenelement·Hormonic Base

Zink

Essenzielles Spurenelement, das zur normalen Funktion des Immunsystems, zur Erhaltung normaler Haut und zur normalen Fruchtbarkeit beiträgt.

Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das der Körper kontinuierlich über die Nahrung aufnehmen muss, da er es weder selbst synthetisieren noch in größeren Mengen speichern kann. Insgesamt enthält der menschliche Körper etwa 2 bis 3 Gramm Zink, das vorrangig in Muskulatur, Knochen, Haut, Haaren und Organen wie Leber und Pankreas vorkommt.

Zu den wichtigsten Zinkquellen zählen tierische Lebensmittel wie Rindfleisch, Käse und insbesondere Austern, die zu den zinkreichsten Lebensmitteln überhaupt gehören. Auch Eier, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen liefern Zink. Wie viel Zink tatsächlich aus der Nahrung aufgenommen werden kann, hängt jedoch maßgeblich vom Phytatgehalt der Ernährung ab: Phytate aus Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten können die Zinkresorption deutlich verringern, was bei rein pflanzlicher Ernährung berücksichtigt werden sollte.

In Nahrungsergänzungsmitteln werden verschiedene Zinkverbindungen verwendet, die sich in Bioverfügbarkeit und Verträglichkeit unterscheiden. Häufig eingesetzt werden Zinkbisglycinat (an die Aminosäure Glycin gebunden, sehr gut verträglich), Zinkcitrat, Zinkgluconat und Zinksulfat (kostengünstig, jedoch mit niedrigerer Bioverfügbarkeit).

Gemäß EU-Health-Claims-Verordnung trägt Zink bei zu: einer normalen Funktion des Immunsystems, dem Schutz der Zellen vor oxidativem Stress, der Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel, einer normalen Fruchtbarkeit und Reproduktion, einem normalen Testosteronspiegel im Blut, einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel, einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen, einer normalen DNA-Synthese sowie zur Zellteilung.

In Studien bei Frauen mit PCOS wird Zink unter anderem im Zusammenhang mit Stoffwechselmarkern wie Glukose und Insulin, oxidativem Stress sowie klinischen Merkmalen wie Hirsutismus untersucht. Bei längerfristiger Einnahme höherer Zinkdosen kann die Kupferaufnahme im Darm sinken; ein zeitlicher Abstand zur Einnahme bestimmter Antibiotika (z. B. Tetracycline, Chinolone) wird empfohlen.

Wirkmechanismus

Zink ist struktureller oder katalytischer Bestandteil von über 300 Enzymen (u. a. Carboanhydrase, alkalische Phosphatase, Superoxiddismutase) und stabilisiert die Tertiärstruktur zahlreicher Transkriptionsfaktoren über sogenannte Zinkfinger-Domänen. Auch in der Insulinspeicherung und -sekretion der β-Zellen spielt Zink eine zentrale Rolle.

Quellen

Studienlage: