Ein regelmäßiger PAP-Test ist der wichtigste Baustein der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge. Trotzdem wissen viele Frauen nicht, was dabei untersucht wird, wie man die Ergebnisse deutet und wie der Test mit HPV zusammenhängt. Dieser Artikel erklärt es ruhig und sachlich.
Was ist der PAP-Test?
Der PAP-Test (auch Pap-Abstrich) ist eine zytologische Untersuchung: Zellen vom Gebärmutterhals werden entnommen und unter dem Mikroskop auf Veränderungen untersucht. Ziel ist es, Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs zu erkennen, lange bevor sich Krebs entwickeln kann. Benannt ist er nach dem Pathologen George Papanicolaou, der die Methode in den 1920er-Jahren entwickelte.Wofür der PAP-Test gemacht wird
Der PAP-Test dient der Früherkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals. Diese Veränderungen können, müssen aber nicht, Hinweise auf Krebsvorstufen sein. Werden sie früh entdeckt, lassen sie sich beobachten oder behandeln, bevor daraus Krebs entsteht.
Beim Abstrich entnimmt die Ärztin oder der Arzt mit einer kleinen Bürste oder einem Spatel Zellen von der Schleimhaut des Muttermunds. Die Probe wird im Labor von spezialisierten Zytologinnen und Zytologen mikroskopisch beurteilt: Sehen die Zellen gesund aus, oder zeigen sie Anzeichen einer Dysplasie, also einer Zellveränderung?
Seit Einführung des Pap-Tests in den 1950er- und 1960er-Jahren sind die Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs in Ländern mit Vorsorgeprogrammen deutlich zurückgegangen. Der Test gilt als eines der erfolgreichsten Beispiele für medizinische Prävention überhaupt.
Was der PAP-Test kann, und was nicht
Der PAP-Test ist ein mächtiges Werkzeug, aber kein Wundermittel. Es lohnt sich, beide Seiten zu kennen.
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Häufige Fragen zum PAP-Test
Was ist der PAP-Test?
Tut der PAP-Test weh?
Wie gefährlich ist Pap IIID wirklich?
Was tun bei einem auffälligen PAP-Befund?
Muss ich den PAP-Test machen, obwohl ich gegen HPV geimpft bin?
Wissenschaftliche Quellen
- Robert Koch-Institut (2023). Krebs in Deutschland für 2019/2020 (14. Ausgabe). Berlin: RKI.
- Gemeinsamer Bundesausschuss (2020). Programm zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (organisiertes Screening). G-BA, Berlin.
- Leitlinienprogramm Onkologie (AWMF, DKG, DKH) (2020). S3-Leitlinie Prävention des Zervixkarzinoms, Version 1.1 (AWMF-Registernr. 015/027).
- Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum (2025). Pap und CIN: Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs.
- American College of Obstetricians and Gynecologists (2021). Updated Cervical Cancer Screening Guidelines. Washington, DC.
- World Health Organization (2021). WHO guideline for screening and treatment of cervical pre-cancer lesions for cervical cancer prevention (2nd ed.). Geneva: WHO.
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