Neulich fragte mich eine Freundin, ob dieser Rosenwurz, von dem gerade alle reden, wirklich etwas bringt oder nur der nächste Hype ist. Als Psychologin und Mitgründerin eines Supplements-Unternehmens bekomme ich diese Frage oft, denn Stress und das Gefühl, ständig auf Reserve zu laufen, gehören für viele von uns zum Alltag. Die Rhodiola Rosea Wirkung wird in den sozialen Medien gern als schnelle Lösung für jeden Stress gefeiert, und genau da lohnt sich ein nüchterner Blick auf die Studien.
Denn Rosenwurz ist tatsächlich eine der am besten untersuchten adaptogenen Pflanzen. Gleichzeitig ist die Forschung differenzierter, als die Werbung glauben macht. In diesem Artikel schauen wir uns an, was Rhodiola im Körper macht, was die Studien wirklich zeigen und für wen sich die Pflanze lohnen kann.
Was passiert bei Stress in Deinem Körper?
Bei Stress schüttet Dein Körper über die sogenannte HPA-Achse vermehrt Cortisol aus, Dein wichtigstes Stresshormon. Kurzfristig ist das sinnvoll, bei Dauerstress kann dieses System aber aus dem Takt geraten.
Die HPA-Achse ist die Verbindung zwischen Hypothalamus, Hypophyse und Nebennieren, also die Steuerzentrale Deiner Stressreaktion. Läuft sie dauerhaft auf Hochtouren, bleibt der Cortisolspiegel erhöht, und genau das bringen viele Frauen mit Symptomen wie innerer Unruhe, Schlafproblemen, Heißhunger und dem Gefühl ständiger Erschöpfung in Verbindung.
Adaptogene wie Rhodiola setzen theoretisch genau hier an. Die Idee ist, dass sie die Stressreaktion abpuffern, sodass der Körper weniger heftig auf Belastung reagiert. Wie gut das in der Praxis belegt ist, zeigt der folgende Überblick über die wichtigsten Studienfelder.
| Bereich | Was Studien beobachtet haben | Evidenz | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Stress & mentale Erschöpfung | Weniger empfundener Stress, bessere Konzentration | B | kleine RCTs, kurze Dauer |
| Chronische Müdigkeit | Weniger Erschöpfung über 8 Wochen | C | offene Studie ohne Kontrollgruppe |
| Angst & Stimmung | Weniger Angst, bessere Stimmung | B | Vergleichsgruppe ohne Placebo |
| Leichte Depression | Schwächer als Sertralin, aber besser verträglich | B | eine kleine RCT |
| Cortisol-Aufwachreaktion | Normalisierte Stressreaktion am Morgen | B | ein Marker, kleines Kollektiv |
Cycle+ Formula: Adaptogen trifft auf Mikronährstoffe
Rhodiola Rosea ist einer von acht Wirkstoffen in unserer Cycle+ Formula. Den wissenschaftlichen Anker bildet Zink, das zur normalen Fruchtbarkeit und Reproduktion, zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress und zu einer normalen kognitiven Funktion beiträgt. Rhodiola ergänzt die Formel als pflanzliches Adaptogen, dessen Rolle bei Stress und mentaler Erschöpfung untersucht wird. Im Abo dauerhaft 20 Prozent günstiger und versandkostenfrei, jederzeit kündbar, mit 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.
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Häufige Fragen zu Rhodiola Rosea
Was bewirkt Rhodiola Rosea im Körper?
Wie schnell wirkt Rhodiola Rosea?
Ist Rhodiola Rosea für Frauen geeignet?
Kann man Rhodiola Rosea dauerhaft einnehmen?
Wissenschaftliche Quellen
- Olsson EM, von Schéele B, Panossian AG (2009). A randomised, double-blind, placebo-controlled, parallel-group study of the standardised extract SHR-5 of Rhodiola rosea in subjects with stress-related fatigue. Planta Med 75(2):105-112. doi:10.1055/s-0028-1088346
- Cropley M, Banks AP, Boyle J (2015). The Effects of Rhodiola rosea L. Extract on Anxiety, Stress, Cognition and Other Mood Symptoms. Phytother Res 29(12):1934-1939. doi:10.1002/ptr.5486
- Lekomtseva Y, Zhukova I, Wacker A (2017). Rhodiola rosea in Subjects with Prolonged or Chronic Fatigue Symptoms: Results of an Open-Label Clinical Trial. Complement Med Res 24(1):46-52. doi:10.1159/000457918
- Mao JJ, Xie SX, Zee J, et al. (2015). Rhodiola rosea versus sertraline for major depressive disorder: a randomized placebo-controlled trial. Phytomedicine 22(3):394-399. doi:10.1016/j.phymed.2015.01.010
- Hung SK, Perry R, Ernst E (2011). The effectiveness and efficacy of Rhodiola rosea L.: a systematic review of randomized clinical trials. Phytomedicine 18(4):235-244. doi:10.1016/j.phymed.2010.08.014
- Panossian A, Wikman G (2010). Effects of Adaptogens on the Central Nervous System and the Molecular Mechanisms Associated with Their Stress-Protective Activity. Pharmaceuticals 3(1):188-224. doi:10.3390/ph3010188
- Ivanova Stojcheva E, Quintela JC (2022). The Effectiveness of Rhodiola rosea L. Preparations in Alleviating Various Aspects of Life-Stress Symptoms and Stress-Induced Conditions. Molecules 27(12):3902. doi:10.3390/molecules27123902
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