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Nahrungsergänzung in den Wechseljahren: Was wirklich sinnvoll ist - Hormonic
Wechseljahre27. Jun 202610 Min. Lesezeit

Nahrungsergänzung in den Wechseljahren: Was wirklich sinnvoll ist

Von Safran über Magnesium bis Vitamin D, K2 und Kreatin: ein ehrlicher, wissenschaftlich eingeordneter Überblick, was Deinen Körper in dieser Phase unterstützen kann, und was nicht hält, was es verspricht.

Die Wechseljahre bringen viel in Bewegung: Schlaf, Stimmung, Energie, Knochen, der ganze Körper stellt sich um. Und kaum hast Du angefangen zu suchen, prasselt eine Flut an Kapseln, Pulvern und Komplexen auf Dich ein, die alle versprechen, genau jetzt zu helfen. Die ehrliche Wahrheit vorweg: Kein Nahrungsergänzungsmittel ersetzt eine medizinische Behandlung, und nicht jedes Mittel hält, was die Werbung verspricht. Aber es gibt Mikronährstoffe und Pflanzenstoffe, die Deinen Körper in dieser Phase nachweislich unterstützen können. Hier sortieren wir sie ehrlich nach dem, was die Wissenschaft wirklich zeigt, damit Du Deine Auswahl bewusst triffst.

Warum Dein Körper in den Wechseljahren mehr braucht

In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, und das wirkt sich auf weit mehr aus als nur den Zyklus. Östrogen ist unter anderem am Knochenstoffwechsel, an der Stimmung, am Schlaf und am Energiehaushalt beteiligt. Wenn es weniger wird, steigt zum Beispiel das Risiko für Knochenabbau, und der Bedarf an bestimmten Nährstoffen rückt stärker in den Vordergrund. Genau hier setzt eine durchdachte Nahrungsergänzung an: nicht als Wundermittel, sondern als Unterstützung der Bereiche, die jetzt besonders gefordert sind.

Kurz erklärt

Unterstützen, nicht behandeln

Nahrungsergänzung ist per Definition kein Arzneimittel. Vitamine und Mineralstoffe dürfen mit gesetzlich zugelassenen Wirkungen beschrieben werden, etwa dass Vitamin D zur Erhaltung normaler Knochen beiträgt. Das ist etwas anderes als ein Heilversprechen. In diesem Überblick trennen wir beides klar: belegte Funktionen auf der einen Seite, ehrlich eingeordnete Studienlage auf der anderen.

Damit Du Dich schnell orientieren kannst, hier zuerst der ehrliche Überblick. Die Spalte Evidenz zeigt, wie gut die jeweilige Unterstützung belegt ist, von gesetzlich anerkannten Funktionen bis zu noch uneinheitlicher Studienlage.

Wirkstoff Unterstützt Evidenz In Hormonic
Vitamin D3 Erhaltung normaler Knochen, Muskelfunktion, Immunsystem Stark Base
Vitamin K2 Erhaltung normaler Knochen Moderat Base
Magnesium Nervensystem, Psyche, Energie, weniger Müdigkeit Stark (Funktion) Base
Vitamin B6 und Folat Hormontätigkeit, Energiestoffwechsel, Psyche Stark (Funktion) Base
Zink und Selen Zellschutz, Schilddrüse, Haut und Haare Stark (Funktion) Base
Kreatin Muskelkraft mit Krafttraining (ab 55 Jahren) Stark (EU-Claim) Midlife
Safranextrakt (affron®) In Studien zu emotionaler Ausgeglichenheit untersucht Moderat Midlife
Trans-Resveratrol In Studien zu Kognition und Knochen untersucht Moderat Midlife
Rotklee-Isoflavone Pflanzliche Östrogene, Studienlage uneinheitlich Gemischt Midlife
Quercetin Antioxidative Eigenschaften (in Studien untersucht) Vorläufig Midlife
Astaxanthin Hautelastizität (in Studien beobachtet) Moderat Midlife
L-Theanin Innere Ruhe und Schlafqualität Vorläufig Midlife
Yamswurzel Traditionell verwendet, Humanevidenz schwach Schwach Midlife

Vitamin D und Vitamin K2: das Duo für Deine Knochen

Wenn es um Nahrungsergänzung in den Wechseljahren geht, steht ein Thema mit Abstand am besten belegt da: die Knochengesundheit. Mit sinkendem Östrogen fällt ein wichtiger Schutz für die Knochen weg, der Knochenabbau beschleunigt sich, und genau hier sind Vitamin D und Vitamin K2 zentrale Bausteine. Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen, zu einer normalen Muskelfunktion und zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin K2 trägt ebenfalls zur Erhaltung normaler Knochen bei.

Das Besondere ist das Zusammenspiel: Vitamin D verbessert die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung, während Vitamin K2 hilft, das Kalzium dorthin zu lenken, wo es hingehört, nämlich in die Knochen statt in die Gefäße. Deshalb ergibt die Kombination beider Vitamine mehr Sinn als jedes für sich allein. In Hormonic Base sind beide enthalten und aufeinander abgestimmt. Mehr zum Thema Knochengesundheit liest Du in unserem Beitrag zu Osteoporose und was im Körper passiert.

Für Frauen ab 60 ist zusätzlich ein besonderer Hinweis anerkannt: Vitamin D trägt dazu bei, das Sturzrisiko zu verringern, das mit Haltungsinstabilität und Muskelschwäche einhergeht, ein Effekt, der gerade dann zählt, wenn Muskelkraft und Balance nachlassen.

Magnesium: für Nerven, Energie und Schlaf

Magnesium gehört zu den Nährstoffen, deren Bedeutung in den Wechseljahren oft unterschätzt wird. Es trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion, zum normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Als Kofaktor unzähliger Enzyme ist es an der Reizweiterleitung in den Nerven und an der Energiegewinnung in den Zellen beteiligt, zwei Bereiche, die in dieser Phase spürbar unter Druck geraten. Gerade wenn Schlaf und innere Ruhe schwanken, ist eine gute Magnesiumversorgung eine solide Grundlage.

Ehrlich eingeordnet: In kleineren Studien mit älteren Erwachsenen ging eine Magnesiumgabe mit einer etwas kürzeren Einschlafzeit einher, die Qualität dieser Evidenz ist aber niedrig. Und eine kleine Studie deutete an, dass Magnesium die Häufigkeit von Hitzewallungen verringern könnte, doch die Datenlage dazu ist noch dünn und nicht eindeutig. Verlass Dich bei Magnesium also auf seine gut belegten Funktionen für Nerven, Psyche und Energie, nicht auf ein Versprechen gegen Hitzewallungen. Wie tief Magnesium in dieser Lebensphase wirkt, liest Du im Detail in unserem Beitrag zu Magnesium in den Wechseljahren.

B-Vitamine, Zink und Selen: die unterschätzte Basis

Wenn Energie und Stimmung schwanken, lohnt der Blick auf die Basis. Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit, zur normalen psychischen Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit bei, denn es ist ein Kofaktor bei der Bildung von Botenstoffen wie Serotonin, Dopamin und GABA, die Stimmung und Schlaf mitsteuern. Folat unterstützt die normale Blutbildung und ebenfalls die psychische Funktion, unter anderem über einen normalen Homocystein-Stoffwechsel. Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel, zur normalen kognitiven Funktion sowie zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei, und Selen unterstützt über selenabhängige Enzyme die normale Schilddrüsenfunktion und den Zellschutz, ein Bereich, der in den Wechseljahren ohnehin sensibler reagiert.

Diese Mikronährstoffe sind keine Schlagzeilen-Stars, aber sie sind die am besten abgesicherten Bausteine überhaupt, weil ihre Funktionen gesetzlich anerkannt sind. In Hormonic Base bilden sie zusammen mit Magnesium und den Knochenvitaminen die tägliche Grundlage.

Die Formel spezifisch für die Wechseljahre

Midlife Formula vereint Wirkstoffe, die in der Wechseljahres-Forschung im Fokus stehen, darunter 40 mg Rotklee-Isoflavone, standardisierten Safranextrakt (affron) und Trans-Resveratrol, in transparenter Dosierung, vegan und in Deutschland laborgeprüft.

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Hitzewallungen: Was Pflanzenstoffe wirklich leisten

Hitzewallungen sind für viele Frauen der häufigste Grund, in den Wechseljahren nach Unterstützung zu suchen. Sie entstehen, weil der sinkende Östrogenspiegel das Temperaturzentrum im Gehirn empfindlicher macht. Rotklee liefert Isoflavone, pflanzliche Stoffe mit einer schwachen östrogenähnlichen Struktur. Sie können an bestimmte Östrogen-Andockstellen im Körper (vor allem den sogenannten ERβ-Rezeptor) binden und so die Temperaturregulation womöglich ein Stück weit mitmodulieren, wenn der körpereigene Östrogenspiegel sinkt. Genau deshalb werden sie überhaupt untersucht, und genau hier lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die Studien.

Unter den pflanzlichen Wirkstoffen haben Rotklee-Isoflavone für Hitzewallungen die direkteste Forschung. Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2021 wertete mehrere randomisierte Studien aus und fand bei Frauen, die Rotklee-Isoflavone einnahmen, im Schnitt rund 1,7 weniger Hitzewallungen pro Tag als unter Placebo. Am deutlichsten zeigte sich das bei Frauen mit häufigen Wallungen. In einer weiteren Studie, die Hitzewallungen objektiv über die Hautleitfähigkeit gemessen hat, ging eine gut bioverfügbare Zubereitung mit rund 34 mg Isoflavonen mit deutlich weniger Wallungen einher als ein Placebo.

Wichtig zur Einordnung: Ältere Übersichtsarbeiten kamen zu zurückhaltenderen Ergebnissen, und nicht jede Studie zeigt denselben Effekt. Ein großer Teil der Wirkung geht zudem auf den bei Hitzewallungen typisch starken Placebo-Effekt zurück. Wie deutlich Rotklee wirkt, hängt außerdem stark von der Dosis und der Bioverfügbarkeit der Isoflavone ab. Die Forschung ist also vielversprechend, aber nicht abschließend, am ehrlichsten beschrieben als kann beitragen, Evidenz gemischt.

In Midlife Formula stecken 40 mg Rotklee-Isoflavone, also genau die Pflanzenstoffe, die in dieser Forschung im Mittelpunkt stehen, kombiniert mit weiteren in der Wechseljahres-Forschung diskutierten Wirkstoffen. Mehr zur Formel findest Du bei Midlife Formula. Einen ausführlichen Blick auf pflanzliche Wirkstoffe in dieser Phase liest Du in unserem Beitrag zu Pflanzenstoffe in den Wechseljahren. Wenn Du hormonabhängige Erkrankungen in der Vorgeschichte hast, besprich die Einnahme von Isoflavonen vorher mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt.

Safran für das emotionale Gleichgewicht

Safranextrakt hat die spannendste aktuelle Forschung zum seelischen Gleichgewicht. In einer randomisierten Studie mit perimenopausalen Frauen ging standardisierter Safranextrakt mit spürbar weniger Anspannung und gedrückter Stimmung einher, berichtet wurden rund ein Drittel niedrigere Werte für Ängstlichkeit und gedrückte Stimmung (die Studie wurde allerdings vom Hersteller finanziert, was man im Hinterkopf behalten sollte). Mechanistisch passt das ins Bild: Safran-Inhaltsstoffe wie Crocin und Safranal greifen in den Serotonin- und Dopaminhaushalt ein, also genau die Botenstoffe, die bei sinkendem Östrogen leichter aus dem Gleichgewicht geraten. Die Studienlage ist zu dünn, um Safran als Wundermittel gegen körperliche Symptome zu bezeichnen, aber er ist ein interessanter Begleiter für das emotionale Gleichgewicht. In Midlife Formula ist er in der in Studien verwendeten Größenordnung enthalten.

Resveratrol und Kreatin: vielversprechend, mit klarer Datenlage

Trans-Resveratrol wurde in einer mehrjährigen Studie mit Frauen nach der Menopause im Zusammenhang mit kognitiver Leistung und Knochendichte untersucht, mit positiven Hinweisen. Der diskutierte Wirkpfad ist indirekt: Resveratrol aktiviert unter anderem das Enzym SIRT1 und fördert die Bildung von Stickstoffmonoxid in den Gefäßwänden, was die Durchblutung von Gehirn und Knochen unterstützen könnte, beides Bereiche, die vom Östrogenabfall betroffen sind. Wichtig zur Einordnung: Diese Effekte zeigten sich vor allem bei konsistenter Einnahme und höheren Tagesmengen und stammen bislang überwiegend aus einem Studienzentrum. Resveratrol ist also ein vielversprechender Wirkstoff, dessen Forschung noch läuft.

Kreatin ist längst nicht mehr nur ein Thema für den Kraftsport, und es ist der Wirkstoff mit der stärksten rechtlichen Grundlage in dieser ganzen Übersicht. Für Erwachsene über 55 Jahren ist in der EU offiziell anerkannt, dass die tägliche Aufnahme von Kreatin die Wirkung von Krafttraining auf die Muskelkraft steigern kann. Dieser zugelassene Hinweis gilt bei einer täglichen Aufnahme von 3 g Kreatin in Verbindung mit Krafttraining, das mindestens dreimal pro Woche stattfindet. Genau das macht Kreatin in dieser Lebensphase so wertvoll, denn mit den Wechseljahren nehmen Muskelmasse und Kraft schneller ab. Der Mechanismus ist bioenergetisch, nicht hormonell: Kreatin füllt die Phosphokreatin-Speicher in Muskeln und Gehirn auf und stellt so schneller Energie bereit, Frauen haben hier von Natur aus deutlich kleinere Speicher als Männer. Über Knochen und geistige Frische wird ebenfalls geforscht, dort ist die Studienlage aber noch gemischt. Was Kreatin in dieser Lebensphase kann, liest Du im Detail in unserem Beitrag zu Kreatin in den Wechseljahren.

Quercetin und Astaxanthin: Zellschutz für Zellen und Haut

Mit dem Östrogenabfall gerät der Körper leichter in einen Zustand mit mehr oxidativem Stress und stillen Entzündungsprozessen. Genau hier setzen zwei antioxidative Pflanzenstoffe der Midlife Formula an. Quercetin ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Gruppe der Flavonoide mit antioxidativen Eigenschaften. In Studien wird es vor allem im Zusammenhang mit Entzündungsmarkern und kardiometabolischen Werten wie dem Blutdruck untersucht, der indirekte Pfad läuft über das Abfangen freier Radikale und die Dämpfung entzündungsfördernder Signalwege. Ein hormoneller Effekt ist damit nicht verbunden, und die Ergebnisse fallen je nach Ausgangslage unterschiedlich aus, weshalb wir es bewusst zurückhaltend einordnen.

Astaxanthin ist ein Carotinoid und eines der stärksten bekannten Antioxidantien. Für die Haut ist die Datenlage am interessantesten: Eine Meta-Analyse mehrerer randomisierter Studien fand eine Verbesserung der Hautelastizität und der Feuchtigkeit. Ehrlich dazugesagt, auf die Faltentiefe zeigte sich in derselben Auswertung kein signifikanter Effekt. Astaxanthin ist also kein Faltenkiller, sondern wirkt über den Zellschutz, indem es freie Radikale neutralisiert und so hilft, Kollagen und Elastin zu erhalten, gerade weil der Östrogenabfall die Kollagenbildung der Haut verringert.

L-Theanin: für Ruhe und bessere Schlafqualität

L-Theanin ist eine Aminosäure, die natürlicherweise in grünem Tee vorkommt. In kleineren Studien wurde die Einnahme mit mehr Entspannung, weniger stressbezogenen Symptomen und einer besseren Schlafqualität in Verbindung gebracht. Der indirekte Pfad ist gut nachvollziehbar: L-Theanin fördert sogenannte Alpha-Gehirnwellen, die mit einem wachen, aber ruhigen Zustand einhergehen, und moduliert Botenstoffe wie GABA. Weil Schlaf und Stressresilienz mit sinkendem Östrogen und Progesteron oft leiden, ist das ein plausibler Ansatzpunkt. Die Studien sind allerdings klein und nicht speziell auf die Wechseljahre zugeschnitten, deshalb ordnen wir L-Theanin als vielversprechenden Begleiter für die innere Ruhe ein, nicht als Mittel gegen Schlafstörungen.

Yamswurzel: was dran ist, und was nicht

Rund um die Wechseljahre begegnet Dir die Yamswurzel (Wild Yam) oft mit einem großen Versprechen: Sie enthält Diosgenin, und daraus lasse sich im Körper natürliches Progesteron bilden. Diese Behauptung ist so verbreitet wie falsch. Diosgenin ist zwar ein chemischer Ausgangsstoff, aus dem im Labor Hormone hergestellt werden können, Dein Körper besitzt die dafür nötigen Reaktionsschritte aber nicht. In einer kontrollierten Studie veränderte eine Yams-Creme weder den Progesteron- noch den Östrogenspiegel und wirkte bei Hitzewallungen nicht besser als ein Placebo.

Deshalb ordnen wir Yamswurzel ehrlich ein: Sie wird in der Frauenheilkunde traditionell verwendet, eine belastbare Wirkung beim Menschen ist aber nicht belegt, und als natürliche Progesteron-Alternative taugt sie nicht. Wenn Du ihr in einer Formel begegnest, bewerte sie als traditionellen Begleitstoff, nicht als hormonellen Wirkstoff.

Ehrlich gesagt: die Grenzen von Nahrungsergänzung

Bei stark belastenden Wechseljahrsbeschwerden bleibt eine ärztlich begleitete Therapie die wirksamste Option. Nahrungsergänzung ist eine Ergänzung, keine Alternative dazu. Für Hitzewallungen haben unter den Pflanzenstoffen Rotklee-Isoflavone die direkteste Studienlage, ein Wundermittel, das jede Wallung zuverlässig abstellt, ist aber auch das nicht.

Was die Leitlinien sagen, und worauf Du achten solltest

Medizinische Leitlinien bewerten pflanzliche Mittel und Nahrungsergänzung mit Blick auf Hitzewallungen zurückhaltend und sehen bei stark belastenden Beschwerden die ärztlich begleitete Therapie als wirksamste Option. Das ist kein Widerspruch zu einer sinnvollen Nahrungsergänzung, sondern der richtige Rahmen: Mikronährstoffe unterstützen Knochen, Energie und Wohlbefinden, sie behandeln aber keine Erkrankung.

Für Deine Auswahl heißt das: Lass einen möglichen Vitamin-D-Mangel ärztlich prüfen, statt blind hoch zu dosieren. Stimme die Einnahme ab, wenn Du bereits eine Hormontherapie machst oder hormonabhängige Erkrankungen in der Vorgeschichte hast. Und achte auf Qualität: transparente Dosierungen, keine versteckten Mischungen, geprüfte Herstellung.

Die beste Nahrungsergänzung ist die, die zu Deinem Körper, Deinem Status und Deiner ärztlichen Begleitung passt.

Wie Du Nahrungsergänzung in den Wechseljahren sinnvoll einsetzt

Am meisten bringt nicht der eine Superstoff, sondern ein durchdachtes System aus Basis und gezielter Ergänzung. Drei Prinzipien helfen Dir dabei:

  • Basis zuerst: Eine solide Grundversorgung mit Vitamin D, K2, Magnesium und B-Vitaminen deckt die Bereiche ab, die jetzt am stärksten gefordert sind. Genau dafür ist Hormonic Base als Phase 1 entwickelt.
  • Gezielt ergänzen: Darauf aufbauend bringt Midlife Formula als Phase 2 zusätzliche, in der Forschung diskutierte Wirkstoffe ins Spiel, darunter Kreatin mit seinem für über 55-Jährige zugelassenen Hinweis, Rotklee-Isoflavone, Safran und Trans-Resveratrol sowie die antioxidativen Stoffe Quercetin und Astaxanthin und das beruhigende L-Theanin.
  • Geduld und Kontinuität: In Studien zeigten sich Effekte meist erst nach acht bis zwölf Wochen. Mikronährstoffe und Pflanzenstoffe wirken leise, nicht über Nacht.

Das Starterkit für Frauen, die ihrem Körper das Beste geben wollen

Das Bundle aus Base und Midlife Formula versorgt Dich neben spezifischen Pflanzenstoffen für die Wechseljahre auch mit den essentiellen Wirkstoffen, die Dein Körper für hormonelle Prozesse täglich braucht: Vitamin D, K, Zink, Selen und 12 weitere. Dazu ein ärztlicher Guide für den einfachen Start.

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Fazit

Nahrungsergänzung in den Wechseljahren ist weder ein Wundermittel noch sinnlos. Am besten belegt ist die Unterstützung Deiner Knochen durch Vitamin D und K2, Deiner Energie und Nerven durch Magnesium und B-Vitamine sowie, für Frauen über 55 in Verbindung mit Krafttraining, Deiner Muskelkraft durch Kreatin. Pflanzenstoffe wie Safran sind spannende Begleiter für das emotionale Gleichgewicht, während andere, etwa Rotklee, eine ehrlich uneinheitliche Studienlage haben und die Yamswurzel ihr Progesteron-Versprechen nicht halten kann. Kein Mittel ersetzt eine ärztliche Behandlung bei starken Beschwerden.

Am meisten erreichst Du mit einem durchdachten System: einer soliden Mikronährstoff-Basis und einer gezielten Ergänzung, abgestimmt auf Deinen Körper und in Rücksprache mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt. So unterstützt Du Dich in den Wechseljahren auf die Weise, die wissenschaftlich am besten abgesichert ist.

Häufige Fragen zu Nahrungsergänzung in den Wechseljahren

Welche Nahrungsergänzung ist in den Wechseljahren sinnvoll?

Am besten belegt sind Vitamin D und Vitamin K2 für die Knochen, Magnesium und B-Vitamine für Energie und Nervensystem sowie Zink und Selen für Zellschutz und Schilddrüse. Pflanzenstoffe wie Safranextrakt werden in Studien im Zusammenhang mit emotionaler Ausgeglichenheit untersucht. Was für Dich sinnvoll ist, hängt von Deinen Beschwerden und Deinem Nährstoffstatus ab und kann ärztlich, wie bei Hormonic Care, abgeklärt werden.

Hilft Nahrungsergänzung gegen Hitzewallungen?

Differenziert betrachtet: Unter den Pflanzenstoffen haben Rotklee-Isoflavone für Hitzewallungen die direkteste Studienlage. Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2021 fand im Schnitt rund 1,7 weniger Hitzewallungen pro Tag als unter Placebo, am deutlichsten bei Frauen mit häufigen Wallungen. Wie stark der Effekt ausfällt, hängt von Dosis und Bioverfügbarkeit ab, und nicht alle Studien zeigen ihn. Bei stark belastenden Hitzewallungen ist eine ärztliche Beratung der sicherste Weg, um die für Dich passende Option zu finden.

Kann ich Nahrungsergänzung zusätzlich zur Hormontherapie nehmen?

In vielen Fällen ist das möglich, da Mikronährstoffe wie Vitamin D, Magnesium oder B-Vitamine den Körper grundlegend unterstützen. Da es jedoch Wechselwirkungen geben kann, solltest Du die Einnahme immer mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt abstimmen.

Wie lange dauert es, bis Nahrungsergänzung wirkt?

Mikronährstoffe wirken langsam. In Studien zeigten sich Effekte meist erst nach rund acht bis zwölf Wochen regelmäßiger Einnahme. Kontinuität ist deshalb wichtiger als eine kurzfristige hohe Dosierung.

Wissenschaftliche Quellen

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  • Zhou, X. et al. (2021). Effects of astaxanthin supplementation on skin health: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Nutrients. doi:10.3390/nu13092917
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Über die Autorin

Lisa Maria Emmer

Lisa Maria Emmer

Gründerin · Ärztin · Hormonic

Lisa Maria Emmer ist Mitgründerin und medizinische Leiterin bei Hormonic. Sie begleitet Frauen mit hormonellen Beschwerden tagtäglich und hat sich auf Zyklusgesundheit, PCOS und die Wechseljahre spezialisiert.

Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Leitlinien und wissenschaftlichen Arbeiten (Stand 2026). Er dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

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