Cart

Your cart is empty

Continue shopping

Trending searches

Featured products

Hormonic Base Nahrungsergänzung mit 16 Mikronährstoffen
Sale price€65,00
(5.0)
Hormonic Midlife Formula für die Perimenopause
Sale price€75,00
(5.0)
Haarausfall bei Frauen: Ursachen, Phasen und was wirklich hilft
Haut & HaareAug 7, 20248 min read

Female Hair Loss: Causes, Phases, and What Really Helps

Female hair loss has many causes, from hormones and nutrient deficiencies to genetic predisposition. This article explains the growth phases, most common causes, and what research says about effective treatments.

Haarausfall bei Frauen ist weit verbreitet, wird aber selten offen besprochen. Dieser Artikel erklärt, was hinter dünner werdendem Haar steckt, welche Ursachen häufig sind und welche Maßnahmen wissenschaftlich belegt sind.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bis zu 50 Prozent aller Frauen erleben im Laufe des Lebens sichtbaren Haarausfall, besonders nach hormonellen Umstellungen.
  • Die häufigsten Auslöser sind hormonelle Veränderungen, Nährstoffmängel, Stress, Schilddrüsenstörungen und die erbliche Veranlagung.
  • Diffuser Haarausfall über den ganzen Kopf spricht oft für einen inneren Auslöser, den man gezielt angehen kann.
  • Nährstoffe wie Eisen, Zink, Selen, Biotin und Vitamin D sind für gesundes Haar wichtig, wirken aber nur, wenn ein Mangel vorliegt.
  • Haarwachstum verläuft in Zyklen, sichtbare Verbesserungen brauchen realistisch drei bis sechs Monate.

Kaum ein Thema löst in meiner Sprechstunde so viel stille Verunsicherung aus wie Haarausfall. Viele Frauen kommen erst, wenn der Zopf schon spürbar dünner ist oder der Scheitel breiter wird, und fast alle sagen denselben Satz: dass sie sich damit allein gefühlt haben. Dabei ist Haarausfall bei Frauen häufig, und in den meisten Fällen steckt ein erklärbarer, oft gut behandelbarer Auslöser dahinter.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen normalem Haarverlust und echtem Haarausfall. Es ist völlig normal, täglich etwa 50 bis 100 Haare zu verlieren. Erst wenn deutlich mehr ausfällt, das Haar spürbar dünner wird oder kahle Stellen entstehen, spricht man von Haarausfall, medizinisch Alopezie. Um zu verstehen, was hilft, lohnt sich zuerst der Blick auf den Haarzyklus und die möglichen Ursachen.

Was ist Haarausfall und was ist noch normal?

Haarausfall bezeichnet einen Haarverlust, der über das normale Maß hinausgeht. Fachlich unterscheidet man mehrere Formen: den diffusen Haarausfall, bei dem das Haar gleichmäßig über den ganzen Kopf dünner wird, die androgenetische Alopezie, also die erblich und hormonell bedingte Form, und den kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata), bei dem einzelne kahle Areale entstehen. Gerade der diffuse Typ ist bei Frauen besonders häufig und meist Ausdruck eines inneren Auslösers wie eines Nährstoffmangels, einer Schilddrüsenstörung oder einer hormonellen Umstellung.

Wie häufig ist Haarausfall bei Frauen?

Haarausfall betrifft weit mehr Frauen, als das Tabu vermuten lässt. Schätzungen zufolge erlebt rund die Hälfte aller Frauen im Laufe des Lebens eine sichtbare Form von Haarausfall, mit deutlich steigender Häufigkeit ab der Perimenopause. Wenn Östrogen und Progesteron absinken, verschiebt sich das Gleichgewicht zugunsten der Androgene, und viele Frauen bemerken in dieser Phase erstmals dünner werdendes Haar. Auch nach einer Schwangerschaft oder nach dem Absetzen der Pille ist vorübergehender Haarausfall sehr verbreitet.

Der Haarzyklus: die vier Wachstumsphasen

Jedes Haar durchläuft einen Zyklus aus vier Phasen, und Haarausfall bedeutet fast immer, dass sich dieses Gleichgewicht verschoben hat. In der Anagenphase (Wachstumsphase) befinden sich rund 85 bis 90 Prozent der Haare, sie dauert zwei bis sieben Jahre und bestimmt die maximale Haarlänge. Es folgt die kurze Katagenphase (Übergangsphase) von etwa zwei bis drei Wochen, in der sich der Follikel zurückbildet. In der Telogenphase (Ruhephase) von rund drei Monaten liegen etwa 10 bis 15 Prozent der Haare, bevor sie in der Exogenphase ausfallen und Platz für neues Wachstum schaffen.

Viele Formen von weiblichem Haarausfall entstehen dadurch, dass zu viele Haare gleichzeitig vorzeitig in die Ruhephase wechseln, das sogenannte Telogen-Effluvium. Genau deshalb zeigt sich der Haarverlust oft erst zwei bis drei Monate nach dem eigentlichen Auslöser, etwa nach einer Infektion, einer Diät, einer Geburt oder einer Phase mit starkem Stress.

Die häufigsten Ursachen von Haarausfall bei Frauen

Haarausfall ist fast nie ein rein kosmetisches Problem, sondern ein Signal. In den meisten Fällen wirken mehrere Faktoren zusammen. Diese Ursachen sind bei Frauen am wichtigsten.

Hormonelle Veränderungen

Schwangerschaft, Geburt, das Absetzen der Pille und die Wechseljahre sind die klassischen hormonellen Auslöser. Fallen Östrogen und Progesteron ab, verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare, und relativ betrachtet gewinnen die Androgene an Einfluss. Wie sich das konkret zeigt, liest Du in den Beiträgen zu Haarausfall in den Wechseljahren und Haarausfall nach dem Absetzen der Pille.

Erbliche Veranlagung (androgenetische Alopezie)

Die häufigste dauerhafte Form ist erblich bedingt. Dabei reagieren die Haarfollikel empfindlicher auf Androgene, werden nach und nach kleiner und produzieren feineres Haar. Bei Frauen zeigt sich das typischerweise als Ausdünnung im Scheitelbereich, während der vordere Haaransatz meist erhalten bleibt.

Nährstoffmängel

Ein Mangel an Eisen (Ferritin), Zink, Vitamin D oder Protein gehört zu den häufigsten und zugleich am besten behebbaren Ursachen. Gerade Frauen mit starker Regelblutung, vegetarischer oder veganer Ernährung oder nach Diätphasen sind betroffen. Der Eisenspeicherwert Ferritin ist dabei oft aussagekräftiger als das reine Hämoglobin.

Schilddrüsenstörungen

Sowohl eine Über- als auch eine Unterfunktion der Schilddrüse kann diffusen Haarausfall auslösen. Weil die Schilddrüse den gesamten Stoffwechsel steuert, reagieren die Haarfollikel empfindlich auf Schwankungen. Ein Blick auf TSH und die Schilddrüsenwerte gehört daher bei anhaltendem Haarausfall dazu.

Stress und Telogen-Effluvium

Körperlicher oder emotionaler Stress, Infektionen, Operationen oder eine Fastenkur können viele Haare gleichzeitig in die Ruhephase schicken. Der Haarausfall setzt dann verzögert ein, meist zwei bis drei Monate nach dem Ereignis, und bildet sich häufig von selbst zurück, wenn der Auslöser wegfällt.

PCOS und Androgenüberschuss

Beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) liegt häufig ein erhöhter Androgenspiegel vor, der zu einer Ausdünnung im Scheitelbereich führen kann, oft gemeinsam mit Akne oder verstärktem Haarwuchs im Gesicht. Hier lohnt sich eine gezielte hormonelle Abklärung.

Hormonic Base: Zink und Selen für Deine Haarbasis

Wenn hinter Deinem Haarausfall Nährstofflücken stecken, lohnt sich eine solide Grundversorgung. Hormonic Base liefert 16 Mikronährstoffe, darunter Zink und Selen, die zur Erhaltung normaler Haare beitragen, sowie Magnesium, Vitamin B6 und Folat. Ärztlich entwickelt, klinisch dosiert und in deutschen Laboren auf Qualität geprüft.

€65,00

Hormonic Base entdecken

Was wirklich gegen Haarausfall hilft

Die wirksamste Strategie beginnt nicht beim Shampoo, sondern bei der Ursache. Wer den Auslöser findet und behebt, hat die besten Chancen. Die folgenden Bausteine sind nach Studienlage sinnvoll und ergänzen sich gegenseitig.

1. Die Ursache abklären lassen

Bevor Du zu Präparaten greifst, lohnt sich ein Blick auf die relevanten Blutwerte: Ferritin, Schilddrüse (TSH), Vitamin D, Zink und je nach Situation die Hormonwerte. So lässt sich gezielt behandeln, statt blind zu supplementieren. Bei anhaltendem oder plötzlichem Haarausfall gehört das ärztlich abgeklärt, gern auch in einem kostenlosen Erstgespräch.

2. Nährstoffversorgung sichern

Eine ausreichende Versorgung mit Protein und haarrelevanten Mikronährstoffen ist die Basis. Wichtig ist die realistische Erwartung: Nährstoffe helfen dann, wenn tatsächlich ein Mangel vorliegt. Mehr als der Bedarf bringt keinen Zusatznutzen und kann bei fettlöslichen Vitaminen sogar schaden.

3. Stress regulieren

Da Stress über die Verkürzung der Wachstumsphase direkt auf das Haar wirkt, ist Stressregulation kein Wellness-Extra, sondern Teil der Behandlung. Regelmäßige Bewegung, Atemtechniken und ein stabiler Schlaf-Wach-Rhythmus senken die Cortisolbelastung nachweislich.

4. Sanfte Haar- und Kopfhautpflege

Aggressives Styling, häufige Hitze und straffe Frisuren belasten das Haar zusätzlich. Milde Pflege, seltener Hitze und regelmäßige, sanfte Kopfhautmassagen unterstützen ein gesundes Umfeld für die Follikel. Bei erblich bedingtem Haarausfall sind zudem medizinische Wirkstoffe wie Minoxidil oder, ärztlich begleitet, weitere Optionen eine Möglichkeit.

Nährstoffe, die das Haar unterstützen können

Für einige Mikronährstoffe ist der Zusammenhang mit gesundem Haar durch die europäische Lebensmittelbehörde EFSA anerkannt, andere sind vor allem in Studien untersucht. Entscheidend bleibt: Ein Ausgleich wirkt nur bei bestehendem Mangel.

Zink und Selen tragen zur Erhaltung normaler Haare bei (EFSA-anerkannt). Biotin trägt ebenfalls zur Erhaltung normaler Haare bei, ein echter Mangel ist allerdings selten. Eisen ist für die Sauerstoffversorgung der Haarwurzeln wichtig und einer der häufigsten Mängel bei Frauen. Vitamin D wird in Studien mit der Aktivität der Haarfollikel in Verbindung gebracht, und Omega-3-Fettsäuren werden wegen ihrer entzündungsregulierenden Wirkung untersucht.

In der Praxis sinnvoll ist eine solide Grundversorgung statt vieler Einzelpräparate. Ein gut zusammengesetztes Mikronährstoff-Fundament deckt Zink und Selen ab und ergänzt weitere Nährstoffe, während Eisen und Vitamin D bei nachgewiesenem Mangel gezielt und ärztlich begleitet aufgefüllt werden. Vertiefende Beiträge findest Du zu Zink bei Frauen und Selen und der Schilddrüse.

Hair Loss Caused by Hormones?

In a free initial consultation, we clarify whether your hair loss is hormonally caused and what measures are suitable for you.

Book a free consultation call

Fazit

Haarausfall bei Frauen ist häufig, belastend und in den meisten Fällen kein Schicksal. Der Schlüssel liegt darin, die Ursache zu finden, ob hormonelle Umstellung, Nährstoffmangel, Schilddrüse oder Stress, und dort anzusetzen. Eine gute Nährstoffbasis, Stressregulation und sanfte Pflege wirken am besten im Zusammenspiel.

Und vor allem: Gib dem Haar Zeit. Weil Haarwachstum in Zyklen verläuft, zeigen sich erste sichtbare Verbesserungen meist erst nach zwei bis drei Monaten, ein vollständiger Zyklus dauert rund sechs Monate. Wer geduldig und gezielt vorgeht, hat gute Chancen, den Haarausfall zu stabilisieren.

Häufige Fragen zu Haarausfall bei Frauen

Was sind die häufigsten Ursachen für Haarausfall bei Frauen?

Die häufigsten Ursachen sind hormonelle Veränderungen (nach Schwangerschaft, Absetzen der Pille oder in den Wechseljahren), Nährstoffmängel (vor allem Eisen, Zink, Vitamin D), Schilddrüsenstörungen, chronischer Stress, die erbliche Veranlagung und Erkrankungen wie PCOS. Oft wirken mehrere Faktoren zusammen.

Wie erkenne ich, ob mein Haarausfall hormonell bedingt ist?

Für hormonellen Haarausfall sprechen eine diffuse Ausdünnung, ein verstärkter Verlust nach hormonellen Umstellungen (Geburt, Pille absetzen, Perimenopause) und Begleitsymptome wie Akne, Zyklusstörungen oder Gewichtsschwankungen. Eine Blutuntersuchung von Schilddrüse, Ferritin und Hormonen schafft Klarheit.

Welche Nährstoffe helfen gegen Haarausfall?
Wichtig sind vor allem Eisen (Sauerstoffversorgung der Haarwurzeln), Zink und Selen (tragen zur Erhaltung normaler Haare bei), Biotin, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren. Sie helfen jedoch nur, wenn ein Mangel vorliegt. Eine gezielte Grundversorgung ist sinnvoller als viele hochdosierte Einzelpräparate.
Wie lange dauert es, bis Maßnahmen gegen Haarausfall wirken?
Haarwachstum verläuft in Zyklen, deshalb brauchen sichtbare Ergebnisse Zeit. Erste Verbesserungen zeigen sich meist nach acht bis zwölf Wochen konsequenter Umsetzung, ein vollständiger Haarzyklus dauert etwa sechs Monate. Geduld ist hier ein wichtiger Teil der Behandlung.

Wissenschaftliche Quellen

  • Almohanna, H. M. et al. (2019). The Role of Vitamins and Minerals in Hair Loss: A Review. Dermatol Ther (Heidelb), 9(1), 51-70. doi:10.1007/s13555-018-0278-6
  • Guo, E. L., Katta, R. (2017). Diet and hair loss: effects of nutrient deficiency and supplement use. Dermatol Pract Concept, 7(1), 1-10. doi:10.5826/dpc.0701a01
  • Grymowicz, M. et al. (2020). Hormonal Effects on Hair Follicles. Int J Mol Sci, 21(15), 5342. doi:10.3390/ijms21155342
  • Trüeb, R. M. (2016). Serum Biotin Levels in Women Complaining of Hair Loss. Int J Trichology, 8(2), 73-77. doi:10.4103/0974-7753.188040
  • Kil, M. S. et al. (2013). Analysis of serum zinc and copper concentrations in hair loss. Ann Dermatol, 25(4), 405-409. doi:10.5021/ad.2013.25.4.405
  • Verordnung (EU) Nr. 432/2012; EFSA Journal (Zink und Selen: Beitrag zur Erhaltung normaler Haare).

About the Author

Lisa Maria Emmer

Physician & Medical Director · Hormonic

Lisa Maria Emmer is co-founder and medical director at Hormonic. She supports women with hormonal problems every day and specializes in cycle health, PCOS, and menopause.

This article is for informational purposes only and does not replace professional medical advice or diagnosis.

Share

You might also be interested in this.

Elegante Frau um die fünfzig mit gesundem Haar berührt sanft ihr Haar an der Schläfe vor einem Spiegel
Haut & HaareJul 13, 20268 min read
Haarausfall in den Wechseljahren: Ursachen und was wirklich hilft

Warum werden die Haare in den Wechseljahren dünner? Was Du abklären lassen solltest, was wirklich hilft und warum Biotin überschätzt ist.

Frau mit Haarbuerste, Thema Haarausfall nach dem Absetzen der Pille
Haut & HaareMar 24, 20258 min read
Hair Loss After Stopping the Pill: Causes, Duration & What Helps

You’ve stopped taking the pill and are suffering from hair loss? You’re not alone. According to a recent study, this affects a full 26% of all women who stop taking the pill. Despite the significan...

Nude Haarbürste mit einzelnen Haarsträhnen auf Leinen, Thema Haarausfall unter Ozempic
Haut & HaareJul 10, 20268 min read
Haarausfall unter Ozempic: Ursachen und was Frauen hilft

Verlieren Frauen unter Ozempic Haare? Warum GLP-1 Haarausfall auslöst, wie lange er dauert und was bei der Regeneration wirklich hilft.